Rückblick auf die Juma-Projektwoche

Die Juma-Projektwoche 2026

In der letzten Woche vor den Herbstferien, vom 28. September bis zum 2. Oktober, fand die Juma-Projektwoche statt. Über 200 Teilnehmende konnten sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen und verschiedene Projekte kennenlernen. Zur Auswahl standen Unihockey, Graffiti, Tanz und Musik, Kochen, Social-Media sowie Creative Music.

Am Mittwoch fanden zudem der Sporttag und an je zwei Tagen das Nachhaltigkeitsprojekt statt, an denen alle teilnehmen mussten. So war für alle etwas dabei. Am Freitagnachmittag kamen dann alle Teilnehmenden beim Abschlussfest zusammen, um die Projektwoche im Gaswerkareal zu feiern.

Ein Bericht von Timon Kaspari, Praktikant im Bereich Bildung & Teilhabe

Start in die Woche mit Unihockey

Nach der herausfordernden und zeitintensiven Planung der Projektwoche durch die Lehrpersonen freute ich mich am Montagmorgen umso mehr auf die Woche.

Für mich begann die Projektwoche mit Unihockey, und einen besseren Start hätte ich mir kaum wünschen können. Ich war überrascht, wie viel Spass die Teilnehmenden beim Spielen hatten und wie viel Interesse sie zeigten. Obwohl ich selbst jahrelang Unihockey gespielt hatte, kam ich bei den Matches ganz schön ins Schwitzen. Besonders gefreut hat es mich zu sehen, wie sich die Teilnehmenden im Laufe des Tages verbesserten. Der Montag war zwar einer der anstrengendsten, aber gleichzeitig auch einer der unterhaltsamsten Tage der Woche.

Das erste Graffiti und Präsentationen zu Nachhaltigkeit

Auf den ersten aufregenden Tag folgte der Nächste. Am Morgen half ich beim Projekt «Graffiti». Für mich war es das erste Mal, dass ich eine Spraydose in der Hand hielt. Gemeinsam mit den Teilnehmenden entwickelte ich Designs und sprühte sie auf die Wände im Gaswerkareal. Es machte mir viel Spass, zusammen mit ihnen kreativ zu sein und etwas Eigenes zu gestalten.
Am Nachmittag war ich wieder beim Projekt «Nachhaltigkeit» im SAH. Die Teilnehmenden präsentierten ihre Arbeiten vom Vormittag. Dabei gab es spannende und teilweise auch sehr lustige Präsentationen, die für eine gute Stimmung sorgten.

Spiel & Sport … und Wettbewerbe

Am Mittwoch war endlich der langersehnte Sporttag da. Zusammen mit einer anderen Praktikantin, Tatuli, betreuten wir unseren eigenen Posten. Die Aufgabe klang zunächst einfach: Die Teilnehmenden mussten eine gefüllte 1,5-Liter-Wasserflasche mit ausgestreckten Armen waagrecht halten. Die Klasse, deren Teilnehmende dies im Durchschnitt am längsten schaffen, gewann. Ich war überrascht, wie motiviert alle bei dem Posten waren. Zu Beginn gaben die Teilnehmenden alles, doch schon nach wenigen Minuten merkten viele, wie anstrengend die Aufgabe tatsächlich war. Umso beeindruckender war es, dass ein Teilnehmer die Flasche ganze 15 Minuten halten konnte!
Der Tag hat mir gezeigt, dass auch eine einfache Aufgabe die Teilnehmenden motivieren kann, wenn man daraus einen kleinen Wettbewerb macht. Es war schön zu sehen, wie sie mitfieberten und sich gegenseitig motivierten.

Die erste Herausforderung der Woche

Am vierten Tag stiess ich zum ersten Mal an meine Grenzen. Ich war erneut für das Projekt «Nachhaltigkeit» zuständig. Am Morgen stellte ich vier verschiedenen Gruppen das Thema Energie vor und zeigte ihnen Möglichkeiten zum Energiesparen. Dabei merkte ich früh, dass die Sprachniveaus der Teilnehmenden in den Gruppen sehr unterschiedlich waren.
Am Nachmittag wurde diese Herausforderung noch deutlicher. Während einige der Teilnehmenden ihre Aufgaben bereits erledigt hatten, verstanden andere den Auftrag, den ich ihnen gegeben hatte, nicht richtig. Dennoch versuchte ich, mein Bestes zu geben, damit alle beschäftigt waren und weiterarbeiten konnten.
Nach diesem Tag wurde mir bewusst, wie wichtig eine gute Gruppeneinteilung ist. Bei der Planung muss man sich nicht nur Zeit für die Inhalte nehmen, sondern auch für die Zusammensetzung der Gruppen.

Upcycling-Basteln zum Abschluss

Am letzten Tag der Projektwoche bastelte ich am Morgen gemeinsam mit den Teilnehmenden Girlanden aus alten Materialien. Ich bastelte selbst mit und war überrascht, wie schön die Girlanden der Teilnehmenden wurden. Meine eigene Girlande konnte mit ihren kreativen Arbeiten überhaupt nicht mithalten. Es machte mich sehr glücklich, zu sehen, wie viel Spass die Gruppen beim Basteln hatten und wie viel Kreativität in ihnen steckt.

Abschied in die Herbstferien

Am Freitagnachmittag fand das Abschlussfest der Projektwoche im Gaswerkareal statt. Es war ein schönes Fest, bei dem alle Juma-Teilnehmenden zusammenkamen. Gleichzeitig war ich etwas traurig, dass die Projektwoche schon vorbei war, denn ich hatte viele schöne Momente erlebt und grossen Spass an den verschiedenen Projekten gehabt. Umso mehr freute ich mich, die Teilnehmenden am Ende mit einem Lächeln im Gesicht in die wohlverdienten Herbstferien gehen zu sehen.

Die Projektwoche hat mir nicht nur viel Freude bereitet, sondern auch gezeigt, dass die Arbeit mit unterschiedlichen Gruppen immer wieder neue Herausforderungen mit sich bringt. Ich konnte viele schöne Erfahrungen sammeln und habe gelernt, wie wichtig Geduld, Flexibilität und eine gute Vorbereitung sind.

Wunderschöne Fotos von unserem Abschlussfest gibt es hier.

Vielen Dank für deinen grossartigen Einsatz, Timon!

Einige Impressionen der diesjährigen Projektwoche

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